Der Fläming
Die Entstehungsgeschichte des Fläming
Die Landschaft verdankt ihren Namen flämischen Siedlern, die Erzbischof Wichmann im 12.Jahrhundert ins Land holte, um die kargen Hochflächen zu bewirtschaften. Es erstreckt sich von Wittenberg bis Dahme / Mark und schließt das Baruther Urstromtal mit ein. Der “Hohe Fläming” wird von meist mit Kiefern bewachsenen Bergkuppen gebildet und hat mit dem 201 m hohen Hagelberg bei Belzig die höchste Erhebung Brandenburgs. Diesem Berg verdankt der Fläming die Bezeichnung “Kleinstes Mittelgebirge Deutschlands” und auch einen Platz in den Geschichtsbücher. Fand doch hier die Schlacht am Hagelberg gegen die Truppen Napoleons statt. Am 27. August 1813 trafen die preußischen Truppen unter General von Hirschfeld auf ein ca. 10.000 Mann starkes französisches Korps unter General Baron Girard. Russische Kosaken, die in Belzig, unweit des Hagelbergs stationiert waren, kamen den Preußen zur Hilfe und entschieden die Schlacht zu Gunsten Preußens.
